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spielen auf Instrumenten historischer Bauart
Musik des 16. und 17. Jahrhunderts
in verschiedenen Besetzungen:
In der alta capella
auf den lauten Instrumenten
(Zink, Renaissanceposaunen, Krummhörnern und Schalmei)
und im consort
(auf Flöten alter Mensur)
erklingen Renaissancemusik und Werke des Frühbarock.
Die große Besetzung (alta capella, consort, Chor und Gesangssolisten)
musiziert mehrchörige Musik aus der Zeit um 1600.
In den Aufführungen erklingen
Musizierformen von Tanzmusik bis zu Motetten und Messen,
europäische Musikstile von John Dowland bis Giovanni Gabrieli,
Kirchenmusik von Josquin Desprez bis Giovanni Pierluigi da Palestrinaund von Johann Walter bis Heinrich Schütz.
Die Dresdner Stadtpfeifer spielen diese Musik
auf den ursprünglich benutzten Instrumenten
und mit den heutigen Erkenntnissen zur damaligen Aufführungspraxis.
Auf den Instrumenten alter Bauart klingt die Musik nicht sehr laut,
aber oft sehr prächtig und ausdrucksvoll.
Die Dresdner Stadtpfeifer geben einen Eindruck davon,
wie die Renaissancemusik im alten Dresden wahrscheinlich geklungen hat.
Wie ihre Vorbilder im 16. und 17. Jahrhundert
spielen sie für die Bürger und in Kirchen,
aber nur selten bei Hofe.